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Zahlungsanbieter buchen: PayPal, Stripe, Klarna und Mollie

Inhalt
Wer in einem Onlineshop mehrere Zahlungsarten anbietet, sieht auf dem Bankkonto meistens keine einzelnen Kundenzahlungen. Stattdessen überweisen PayPal, Stripe, Klarna, Mollie oder Shopify Payments gebündelte Nettobeträge. In einer solchen Sammelauszahlung können Hunderte oder Tausende Verkäufe enthalten sein. Gleichzeitig werden Zahlungsgebühren, Rückerstattungen, Chargebacks, Reserven, Währungsumrechnungen, Korrekturen und ältere negative Salden berücksichtigt. Die Bankgutschrift ist deshalb fast nie mit dem Umsatz eines Tages oder Monats identisch.
Genau hier beginnt die Zahlungsanbieter-Buchhaltung im E-Commerce. Eine korrekte Buchführung muss nicht nur erklären, welcher Betrag auf dem Bankkonto angekommen ist. Sie muss lückenlos zeigen, welche Bestellungen bezahlt wurden, welche Forderungen dadurch ausgeglichen sind, welche Gebühren der Anbieter einbehalten hat, welche Rückerstattungen oder Streitfälle enthalten sind und welcher Restbestand weiterhin beim Zahlungsanbieter liegt.
Das Problem betrifft nicht nur große Händler. Schon bei wenigen Hundert Bestellungen pro Monat können mehrere Shops, Marktplätze und Payment Service Provider parallel eingesetzt werden. Ohne ein einheitliches Abgleichsmodell entstehen offene Posten, nicht erklärte Differenzen und pauschale Gebührenbuchungen. Für Steuerberater wird der Monatsabschluss dadurch unnötig zeitaufwendig, weil dieselbe wirtschaftliche Transaktion in mehreren Datenquellen erscheint: in der Shop-Bestellung, in der Ausgangsrechnung, im Zahlungsanbieterbericht und später nochmals in der Bankbewegung.
Dieser Praxisleitfaden erklärt, wie Onlinehändler und Steuerkanzleien ein einheitliches System für die Zahlungsanbieter-Buchhaltung von PayPal, Stripe, Klarna, Mollie und Shopify Payments aufbauen, wie Verrechnungskonten in der Praxis funktionieren und wie daraus geprüfte DATEV-Buchungsdaten entstehen.
Warum die Zahlungsanbieter-Auszahlung nicht mit dem Umsatz übereinstimmt
Der grundlegende buchhalterische Grund für Differenzen liegt darin, dass Payment Service Provider (PSP) als Finanzzwischenhändler fungieren. Kauft ein Kunde einen Artikel für 100 €, zieht der Zahlungsanbieter beispielsweise 2,50 € Transaktionsgebühr ab und stellt 97,50 € zur Auszahlung bereit.
Werden Auszahlungen täglich, wöchentlich oder monatlich gebündelt, führen mehrere Faktoren dazu, dass Bankeingang und Umsatz auseinanderdriften:
- Sammelauszahlungen: Eine Auszahlung fasst mehrere Verkäufe unterschiedlicher Tage zusammen.
- Einbehaltene Gebühren: Transaktionsgebühren, Festgebühren und prozentuale Abschläge werden vor der Auszahlung verrechnet.
- Retouren und Chargebacks: Erstattungen an Kunden und stornierte Zahlungen mindern den Auszahlungsbetrag.
- Sicherheitsreserven: Anbieter behalten bei Risiko einen Teil der Erlöse für 7 bis 90 Tage als Reserve zurück.
- Periodenüberschneidungen: Verkäufe vom Monatsende werden oft erst im Folgemonat ausbezahlt.
- Fremdwährungen: Währungsumrechnungen (z. B. USD, GBP, CHF in EUR) erzeugen Kursdifferenzen.
Wer den Bankeingang direkt als Erlös bucht, verkürzt die Bruttoumsätze, unterschlägt abzugsfähige Betriebsausgaben und berechnet die Umsatzsteuer falsch.
Die Lösung: Das Verrechnungskonto-Modell
Die GoBD-konforme Standardmethode im E-Commerce ist das Verrechnungskonto-Modell. Jeder Zahlungsanbieter erhält ein eigenes Verrechnungskonto im Kontenrahmen.
Der Abgleichsprozess in drei Schritten:
-
Schritt 1 — Shop-Verkauf / Ausgangsrechnung (Debitor an Erlös): Bei Bestellung wird die Rechnungsforderung gebucht:
- Soll: Verrechnungskonto Zahlungsanbieter (z. B. PayPal 1361)
- Haben: Erlöskonto (z. B. 8400 19 % USt)
-
Schritt 2 — Abrechnungsbericht des Anbieters (Gebühren & Retouren): Beim Einlesen des Zahlungsberichts:
- Soll: Nebenkosten des Geldverkehrs / Gebühren (z. B. 4970)
- Soll: Erlösschmälerung / Retouren
- Haben: Verrechnungskonto Zahlungsanbieter
-
Schritt 3 — Bankgutschrift (Bank an Verrechnungskonto): Bei Eingang des Nettobetrags auf dem Bankkonto:
- Soll: Bankkonto (1200)
- Haben: Verrechnungskonto Zahlungsanbieter
Werden alle Umsätze, Gebühren, Retouren und Auszahlungen gebucht, entspricht der Endsaldo des Verrechnungskontos exakt dem noch beim Anbieter liegenden Guthaben zum Stichtag.
Anbieter 1: PayPal-Zahlungen buchen
PayPal ist in vielen Shops die meistgenutzte Zahlungsart. In der Buchhaltung verhält sich PayPal trotzdem anders als ein Bankkonto: Auf dem PayPal-Konto sammeln sich Kundenzahlungen, Gebühren, Rückzahlungen und Einbehalte, bevor überhaupt Geld auf deiner Bank ankommt. Wer nur die Überweisung von PayPal auf das Bankkonto bucht, verliert genau diese Bewegungen.
Wie buche ich PayPal-Zahlungen richtig?
Kurz gesagt: Buche jede PayPal-Zahlung brutto als Erlös gegen ein eigenes PayPal-Verrechnungskonto. Die einbehaltene Gebühr kommt auf „Nebenkosten des Geldverkehrs“, die Überweisung auf dein Bankkonto ist eine Umbuchung vom PayPal-Verrechnungskonto auf die Bank. Am Monatsende muss der Saldo des PayPal-Verrechnungskontos dem Guthaben im PayPal-Kontoauszug entsprechen.
Ein Beispiel mit einem Verkauf über 119,00 € brutto, also 100,00 € netto plus 19 % Umsatzsteuer. Die Gebühr von 3,25 € ist für das Beispiel frei gewählt. Deine tatsächliche Gebühr steht in der jeweiligen Transaktionszeile.
| Vorgang | Soll | Haben | Betrag |
|---|---|---|---|
| Kundenzahlung über PayPal | PayPal-Verrechnungskonto | Erlöse 19 % USt (SKR03 8400 / SKR04 4400) | 119,00 € |
| Einbehaltene PayPal-Gebühr | Nebenkosten des Geldverkehrs (SKR03 4970 / SKR04 6855) | PayPal-Verrechnungskonto | 3,25 € |
| Überweisung auf dein Bankkonto | Bank (SKR03 1200 / SKR04 1800) | PayPal-Verrechnungskonto | 115,75 € |
Nach diesen drei Buchungen steht das PayPal-Verrechnungskonto für den Vorgang auf 0,00 €. Die Umsatzsteuer von 19,00 € berechnet sich aus dem Bruttoerlös von 119,00 €. Dass weniger ausgezahlt wird, ändert daran nichts. Arbeitet deine Kanzlei mit Automatikkonten, rechnet DATEV die Steuer beim Erlöskonto selbst heraus. Buchst du Ausgangsrechnungen über Debitoren, gleicht die PayPal-Zahlung stattdessen die offene Forderung aus.
Welche Kontonummer das PayPal-Verrechnungskonto bekommt, legst du am besten einmal mit deiner Kanzlei fest. In diesem Beitrag steht beispielhaft die 1361.
PayPal-Gebühren buchen: Konto und Umsatzsteuer
PayPal zieht die Gebühr direkt von der Zahlung ab. Eine eigene Abbuchung dafür gibt es nicht, deshalb taucht sie nur im PayPal-Bericht auf. Du kannst sie pro Transaktion buchen oder als geprüfte Monatssumme aus dem Bericht, solange du nur eine Quelle verwendest. Wer Gebühren aus dem Aktivitätenbericht und zusätzlich aus einer Monatsübersicht bucht, erfasst sie doppelt.
Für die Umsatzsteuer auf PayPal-Gebühren gibt es keine Pauschalantwort. Es kommt darauf an, welche PayPal-Gesellschaft dir die Gebühren berechnet und wie die Leistung umsatzsteuerlich einzuordnen ist. Infrage kommen eine Steuerbefreiung für bestimmte Zahlungsdienste nach § 4 Nr. 8 UStG und, bei steuerpflichtigen Leistungen eines Anbieters aus dem EU-Ausland, das Reverse-Charge-Verfahren nach § 13b UStG. Prüfe die Gebührenabrechnung von PayPal und lege die Behandlung einmal mit deiner Kanzlei fest. Danach buchst du jeden Monat gleich.
Rückzahlungen, Käuferschutz und Rückbuchungen
Erstattest du einem Kunden den Kaufpreis über PayPal, kehrst du die Erlösbuchung um:
| Vorgang | Soll | Haben | Betrag |
|---|---|---|---|
| Rückzahlung an den Kunden | Erlösschmälerungen 19 % USt (SKR03 8720 / SKR04 4720) | PayPal-Verrechnungskonto | 119,00 € |
Damit sinkt auch die Umsatzsteuer aus dem ursprünglichen Verkauf. Ob PayPal bei einer Rückzahlung die ursprüngliche Gebühr ganz, teilweise oder gar nicht zurückgibt, hängt von den jeweils geltenden Gebührenbedingungen ab. Du erkennst es an der Gebührenspalte der Rückzahlungszeile im Bericht. Steht dort eine Gutschrift, buchst du sie gegen das Gebührenkonto zurück. Ist die Spalte leer, bleibt die Gebühr Aufwand.
Bei einem Käuferschutzfall oder einer Kreditkarten-Rückbuchung hält PayPal den Betrag oft zunächst zurück. Solange der Fall offen ist, ist das Geld gesperrt und noch kein endgültiger Verlust. Führe den Einbehalt deshalb auf dem PayPal-Verrechnungskonto oder auf einem eigenen Unterkonto für Einbehalte. Wird der Fall gegen dich entschieden, buchst du ihn wie eine Rückzahlung. Eine zusätzliche Gebühr für den Streitfall gehört auf das Gebührenkonto.
PayPal-Zahlungen in Fremdwährung
Verkaufst du in US-Dollar, Pfund oder Franken, rechnet PayPal den Betrag entweder sofort in Euro um oder hält ein Guthaben in der Fremdwährung. Beides lässt sich sauber buchen:
- Sofortige Umrechnung: Im Bericht stehen Fremdwährungsbetrag, Umrechnung und Euro-Betrag als eigene Zeilen. Den Erlös buchst du in Euro.
- Guthaben in Fremdwährung: Führe für jede Währung ein eigenes Unterkonto. Rechnest du das Guthaben später in Euro um, buchst du die Differenz als Aufwand aus Kursdifferenzen (SKR03 2150 / SKR04 6880) oder als Ertrag aus Kursdifferenzen (SKR03 2660 / SKR04 4840).
Für die Umsatzsteuer rechnest du Fremdwährungsbeträge nach § 16 Abs. 6 UStG grundsätzlich mit dem monatlichen Durchschnittskurs um, den das Bundesfinanzministerium veröffentlicht. Prüfe außerdem in der aktuellen Gebührenübersicht, ob PayPal die Kosten der Umrechnung als eigene Gebühr ausweist oder im Wechselkurs berechnet. Steckt sie im Kurs, erscheint sie in deiner Buchhaltung als Kursdifferenz.
Welchen PayPal-Bericht brauchst du für die Buchhaltung?
Aus deinem PayPal-Geschäftskonto brauchst du jeden Monat zwei Dateien. Beide beschreibt die PayPal-Hilfe zu Kontoauszügen und Berichten:
- Den monatlichen Kontoauszug: Auf der Seite für Kontoauszüge klickst du beim gewünschten Monat auf „Anfordern“ und lädst ihn herunter. Er belegt Anfangs- und Endsaldo.
- Einen Aktivitätenbericht als CSV: Unter „Aktivitäten“ wählst du das Download-Symbol und „Benutzerdefiniert“. Der Bericht enthält Zahlungen, Gebühren, Rückzahlungen und Überweisungen einzeln. Eine Anfrage umfasst höchstens zwölf Monate.
Ordne jede Zeile über die PayPal-Transaktions-ID oder die Bestellnummer aus deinem Shop zu. Am Monatsende vergleichst du den Saldo deines PayPal-Verrechnungskontos mit dem Endsaldo im Kontoauszug. Weichen beide ab, fehlt meist eine Gebühr, eine Rückzahlung oder eine Überweisung, die nur in einer der beiden Quellen steht.
Typische Fallstricke bei PayPal
- Bestellnummer fehlt im Bericht: Je nach Shop-Anbindung steht die Bestellnummer nicht in jeder PayPal-Zeile. Dann ist die Transaktions-ID der einzige Schlüssel, und dein Shop muss sie zur Bestellung speichern.
- Nur die Bankgutschrift gebucht: Wer nur die Überweisung von PayPal auf das Bankkonto bucht, verliert Gebühren und Rückzahlungen als einzelne Vorgänge und weist zu wenig Umsatz aus.
- Private und geschäftliche Zahlungen gemischt: Läuft über dasselbe PayPal-Konto auch Privates, musst du jede dieser Zahlungen als Privateinlage oder Privatentnahme abgrenzen. Ein eigenes Geschäftskonto erspart dir diese Arbeit.
Anbieter 2: Stripe Buchhaltung & Payout-Abgleich
Stripe arbeitet mit einem strikten Payout-System, bei dem alle Transaktionen einer eindeutigen po_ (Payout-ID) zugeordnet sind.
Die wichtigsten Stripe-Transaktionstypen:
charge: Kundenzahlung (Bruttobetrag).stripe_fee: Von Stripe einbehaltene Transaktionsgebühr.refund: Rückerstattung an den Kunden.adjustment/dispute: Rückbelastungen und Dispute-Gebühren.
Stripe-Abgleich:
Jeder Payout-Bericht von Stripe ordnet Brutto-Einnahmen, Gebühren und Erstattungen der jeweiligen Netto-Überweisung zu. Durch den Abgleich der payout_id auf der Bankgutschrift löst sich der Saldo des Verrechnungskontos für diesen Stapel automatisch auf.
Anbieter 3: Klarna Buchhaltung & Abrechnungsberichte
Klarna umfasst Kauf auf Rechnung, Ratenkauf und Sofortüberweisung. Da Klarna das Ausfallrisiko übernimmt, gelten besondere Fristen und Gebührenstrukturen.
Besonderheiten bei Klarna:
- Abrechnungsdateien: Klarna stellt wöchentliche oder tägliche CSV-Abrechnungsdateien bereit, die Bestellungen, Händlergebühren, Retourenabzüge und Auszahlungsreferenzen enthalten.
- Rechnungsnummern-Matching: Klarna-Auszahlungen verweisen auf die Rechnungsnummer des Händlers oder die Klarna-Order-ID.
- Einbehaltene Reserven: Klarna behält bei neuen Händlern häufig Sicherheitsreserven ein, die als separates Forderungskonto geführt werden müssen.
Anbieter 4: Mollie & Multi-Payment-Gateways
Mollie bündelt verschiedene Zahlungsarten (iDEAL, Kreditkarte, Bancontact, Sofort, Klarna) in einer gemeinsamen Auszahlung.
So gelingt der Mollie-Abgleich:
Da Mollie unterschiedliche Zahlungsarten in einer Bankgutschrift zusammenfasst, muss der Abrechnungsbericht nach Zahlungsarten aufgeschlüsselt werden. Jede Einzelbuchung wird der ursprünglichen Shop-Bestellung zugeordnet, während die Gebühren dem passenden Aufwandskonto zugewiesen werden.
Anbieter 5: Shopify Payments Buchhaltung
Shopify Payments basiert technisch auf der Stripe-Infrastruktur, ist aber direkt in die Shopify-Verwaltung integriert.
Wichtige Punkte bei Shopify Payments:
- Auszahlungsberichte: Berichte werden aus der Shopify-Verwaltung oder über die API exportiert und enthalten Bestellnummern, Bruttobeträge, Gebühren und Netto-Auszahlungen.
- Währungsumrechnungsgebühren: Bei Verkäufen im Ausland über Shopify Markets erhebt Shopify 1,5 % bis 2 % Währungsumrechnungsgebühren, die in den Transaktionsraten enthalten sind.
- Gutscheineinlösungen: Mit Shopify-Gutscheinen bezahlte Bestellungen erzeugen keine Auszahlung, sondern mindern das Passivkonto für Gutscheinverbindlichkeiten.
Shopify Payments hat gegenüber den anderen Anbietern genug Eigenheiten, um einen eigenen Beitrag zu füllen: die vollständige Abstimmung steht unter Shopify-Buchhaltung.
Übersicht der Zahlungsanbieter im Vergleich
| Zahlungsanbieter | Haupt-Identifikator für Abgleich | Zeitpunkt Gebührenabzug | Wichtigster Bericht |
|---|---|---|---|
| PayPal | Transaktions-ID / Custom Field | Pro Transaktion | Kontoauszug und Aktivitätenbericht (CSV) |
| Stripe | Payout-ID (po_...) | Pro Transaktion / Payout | Payout Balance Summary |
| Klarna | Settlement-Referenz | Pro Auszahlungsstapel | Klarna Settlement CSV |
| Mollie | Payout-ID (tr_...) | Pro Auszahlungsstapel | Mollie Payout Report |
| Shopify Payments | Payout-ID | Pro Auszahlungsstapel | Shopify Payout Export |
Marktplätze und Shops folgen demselben Prinzip. Wie du eBay-Gebühren ohne Doppelbuchung erfasst, zeigt der Leitfaden zur eBay-Buchhaltung. Für Shops mit WooCommerce gibt es sieben Prüffälle im Beitrag zur WooCommerce-Buchhaltung.
Übergabe der Daten an DATEV
Für Steuerberater, die DATEV Kanzlei-Rechnungswesen nutzen, müssen die Daten in strukturierte Buchungsstapel umgewandelt werden:
- Belegfeld 1: Zuordnung der Bestellnummer oder Transaktions-ID in Belegfeld 1 für den automatischen OPOS-Ausgleich.
- Kontenzuordnung (SKR03 / SKR04): Nutzung getrennter Verrechnungskonten je Anbieter (z. B. 1361 PayPal, 1362 Stripe, 1363 Klarna).
- Steuerschlüssel für Gebühren: Erfassung von Zahlungsanbieter-Gebühren mit passenden Steuerschlüsseln (Vorsteuer oder Reverse-Charge nach § 13b UStG bei ausländischen Anbietern wie Stripe Payments Europe in Irland).
Wie KudTax bei der Zahlungsanbieter-Buchhaltung hilft
CSV-Dateien mehrerer Zahlungsanbieter jeden Monat in Excel zusammenzuführen kostet Zeit, und beim Kopieren entstehen Fehler. KudTax übernimmt diese Datenarbeit:
- Anbindungen: PayPal und Stripe sind direkt angebunden. Welche weiteren Zahlungsanbieter du verbinden kannst, zeigt die Übersicht der Integrationen.
- KI-gestützter Abgleich: Shop-Bestellungen, Rechnungen und Auszahlungen werden einander zugeordnet. Was nicht eindeutig passt, bleibt als offene Differenz sichtbar und wird vor dem Monatsabschluss geklärt.
- Verrechnungskonten: Für jeden Zahlungsanbieter wird der Abgleich des eigenen Verrechnungskontos unterstützt.
- DATEV-Export: Am Ende stehen DATEV-EXTF-Dateien mit Buchungsdaten und Belegreferenzen, die du oder deine Kanzlei vor dem Import prüft.
Worauf du beim Vergleich solcher Lösungen achten solltest, steht im Leitfaden E-Commerce-Buchhaltungssoftware auswählen. Wenn du den Abgleich deiner Zahlungsanbieter nicht mehr von Hand machen willst, kannst du KudTax kostenlos testen.
Offizielle und weiterführende Quellen
- Handelsgesetzbuch (HGB): § 238 (Buchführungspflicht)
- DATEV Developer Portal: Vorgaben für EXTF-Dateien
- KudTax: E-Commerce Buchhaltungssoftware
Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information für Steuerberater und Onlinehändler und stellt keine formelle Rechts- oder Steuerberatung dar.
Wie es weitergeht
PayPal und Stripe bindest du direkt an; KudTax gleicht die Auszahlungen mit deinen Bestellungen ab und erzeugt Buchungssätze.