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DATEV Export-Prüfer

Kostenloses Online-Tool zur Validierung von DATEV EXTF-Dateien (ASCII/CSV). Prüfe Header, Datensatzstrukturen und Feldformate vor dem Steuerberater-Export.

DATEV EXTF CSV Validator

Prüfe DATEV EXTF Header-Struktur & Buchungszeilen in Echtzeit

Gesamtstatus
Fehlerhaft
Geprüfte Zeilen
7
Fehler
2
Warnungen
2

Zeilenprüfer-Ergebnisse

ZeileStatusFeldMeldung / Befund
#1VALIDHEADER_EXTFGültiger EXTF Header erkannt (Format-Version 700, Kategorie: Buchungsstapel)
#2VALIDHEADER_FIELDSSpaltenüberschriften erkannt (8 Feldbezeichnungen).
#3VALIDZeile OKBuchungszeile korrekte Syntax (Konto 8400, Gegenkonto 1200, Betrag 1500,00 S).
#4VALIDZeile OKBuchungszeile korrekte Syntax (Konto 4900, Gegenkonto 1200, Betrag 250,50 H).
#5ERRORUmsatzUngültiger Betrag 'invalid_amount'. Zahlenwert erwartet.
#5ERRORSoll/HabenUngültiges S/H-Kennzeichen 'X'. Nur 'S' (Soll) oder 'H' (Haben) erlaubt.
#5WARNINGKontoUnübliches Konto Format '120'. Standardmäßig 4 bis 8 Ziffern.
#5WARNINGGegenkontoUnübliches Gegenkonto Format 'ABC'.
#6VALIDZeile OKBuchungszeile korrekte Syntax (Konto 8400, Gegenkonto 1200, Betrag 99,00 S).
#7VALIDZeile OKBuchungszeile korrekte Syntax (Konto 8400, Gegenkonto 1400, Betrag 450,00 S).

Solche Formatfehler entstehen fast immer beim manuellen Export. KudTax exportiert fehlerfreie EXTF-Dateien direkt aus deinen Shop- und Marktplatzdaten.

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Hinweise zur Verarbeitung findest du in der Datenschutzerklärung.

LEITFADEN & HINTERGRUND

Anleitung: DATEV EXTF Header- und Zeilen-Validierung

Ein DATEV-Import scheitert selten am Inhalt, fast immer an der Form. Das EXTF-Format ist der Standard für den Datenaustausch zwischen Buchhaltungssystemen und DATEV Rechnungswesen — und es verzeiht keine Abweichung. Jede gültige Datei besteht aus drei Blöcken: dem Header in Zeile 1, den Spaltenüberschriften in Zeile 2 und ab Zeile 3 den eigentlichen Buchungszeilen. Genau in dieser Reihenfolge liest auch der DATEV Export-Prüfer Ihre Datei ein — vollständig lokal im Browser.

Die Kopfzeile Feld für Feld

Der Header ist eine einzige, semikolongetrennte Zeile. So sieht die Beispielzeile des Tools aufgeschlüsselt aus:

Pos.WertBedeutung
1"EXTF"Kennzeichen des Formats — fehlt es, bricht der Import sofort ab
2700Versionsnummer des DATEV-Formats
321Formatkategorie (21 = Buchungsstapel)
4"Buchungsstapel"Klartextname der Kategorie
512Formatversion innerhalb der Kategorie
620260101Erzeugt am, im Format JJJJMMTT
7(leer)wird beim Export nicht gefüllt
8"KTX"Herkunft, also das erzeugende System
9"KTX Software System"Exportiert von
10(leer)Importiert von
1110001Beraternummer
1299999Mandantennummer
1320260101Beginn des Wirtschaftsjahres
144Sachkontenlänge

Die weiteren Positionen tragen unter anderem Datumsbereich, Bezeichnung des Stapels und das Festschreibungskennzeichen. Der Prüfer wertet aus dem Header das EXTF-Kennzeichen, die Versionsnummer, den Kategorienamen, das Erzeugungsdatum und die Feldanzahl aus.

Fünf Fehler, die den Import stoppen

  1. Kein EXTF in Zeile 1. Typischer Auslöser: Die Datei wurde in Excel geöffnet und neu gespeichert, wodurch Anführungszeichen oder die gesamte Kopfzeile verloren gehen. Lösung: Export erneut aus dem Quellsystem ziehen, nie über Excel speichern.
  2. Tausenderpunkt im Umsatz. "1.500,00" wird als ungültiger Betrag gemeldet. Richtig ist "1500,00" — Dezimalkomma, keine Tausendertrennung, kein Währungszeichen. Vorzeichen gehören nicht in den Betrag, die Richtung steuert das S/H-Kennzeichen.
  3. Ungültiges Soll/Haben-Kennzeichen. Erlaubt sind ausschließlich S und H. Exporte aus englischsprachigen Systemen liefern gern D/C, Shop-Plugins gelegentlich ein leeres Feld — beides ist ein harter Fehler.
  4. Konto oder Gegenkonto passt nicht. Erwartet werden vier bis acht Ziffern. 120 (führende Null verloren) oder ABC erzeugen eine Warnung. Die Kontenlänge muss zur Sachkontenlänge aus Position 14 passen, sonst legt DATEV beim Import neue Konten an.
  5. Belegdatum im falschen Format. Akzeptiert werden TTMM (0105), TT.MM.JJJJ oder JJJJMMTT. Ein ISO-Datum wie 2026-01-05 wird angemahnt. Auch hier gilt: Excel entfernt die führende Null, aus 0105 wird 105.

Fehler blockieren den Import, Warnungen sind Hinweise auf unübliche, aber technisch mögliche Werte — beide sollten Sie vor der Übergabe klären.

Nach der Prüfung

Eine syntaktisch saubere Datei ist noch keine richtig gebuchte Datei. Über Kontenzuordnung, Steuerschlüssel oder Periodenabgrenzung sagt der Prüfer nichts; er ist ein Formatcheck zur Orientierung und ersetzt keine steuerliche Beratung. Wer Stapel monatlich übergibt, sollte zusätzlich die GoBD-Festschreibung zum Monatsabschluss mitdenken, denn nachträgliche Korrekturen an festgeschriebenen Stapeln sind aufwendig. Und wenn Sie parallel Ihre Rechnungsausgänge umstellen, lohnt der Blick auf die E-Rechnungspflicht 2026 mit XRechnung und ZUGFeRD — strukturierte Rechnungsdaten und ein sauberer Buchungsstapel gehören zunehmend zusammen.

HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN

Fragen & Antworten zum Thema

Eine EXTF-Datei ist eine speziell formatierte CSV/ASCII-Textdatei nach DATEV-Spezifikation für den strukturierten Import von Buchungsstapeln, Stammdaten oder Zahlungsbedingungen.

Nein, die Prüfung erfolgt zu 100 % lokal in deinem Browser. Keine vertraulichen Finanz- oder Kunden-Daten verlassen dein Gerät.

Ein Fehler betrifft eine Regel, die DATEV zwingend erwartet – etwa ein fehlendes EXTF-Kennzeichen in Zeile 1, ein nicht numerischer Umsatz oder ein anderes S/H-Kennzeichen als S oder H. Warnungen markieren Werte, die technisch möglich, aber unüblich sind, zum Beispiel ein leeres Gegenkonto, ein Betrag von 0,00 € oder eine Kontonummer außerhalb der üblichen vier bis acht Ziffern. Die Datei gilt erst dann als gültig, wenn der Header erkannt wurde und kein Fehler mehr offen ist.

Zum Ansehen ja, zum Speichern besser nicht. Excel entfernt führende Nullen (aus dem Belegdatum 0105 wird 105), interpretiert Beträge um und schreibt Anführungszeichen sowie das Semikolon als Trennzeichen beim Speichern oft anders zurück. Nimm Korrekturen in einem reinen Texteditor vor oder erzeuge den Export neu aus dem Quellsystem und prüf ihn anschließend erneut.

Nein. Der Prüfer kontrolliert ausschließlich die Struktur: Header, Feldanzahl, Betragsformat, S/H-Kennzeichen, Konten und Datumsformat. Ob ein Erlös auf dem richtigen Konto landet, welcher BU-Schlüssel gehört oder wie eine Periode abgegrenzt wird, beurteilt er nicht. Das Ergebnis dient der Orientierung und ersetzt keine steuerliche Beratung – die inhaltliche Prüfung bleibt bei Ihnen und Ihrem Steuerberater.
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